Nicht zu viel des Lobes, bitteschön!

Als ich das 1. Mal in der #Krabbelgruppe mit dieser These konfrontiert wurde, als eine Mama sagte, dass es nicht gut sei, wenn man Kinder zu viel loben würde, fühlte ich mich ertappt.

Ich, die, die ihre Emotionen immer offen zeigt, Jubelstürme zulässt und stets voller Anerkennung für ihren #Matsspatz ist.

Was sollte daran bitte falsch sein? 

War ich es doch auch aus der Schule nicht anders gewohnt. Ich tat es als #wassolldennderQuatschnunschonwieder ab und lobte unbeirrt weiter. Bis ich auch im @gewuenschtestes_wunschkind darüber las. 

Nicht mehr ganz so unbeirrt, achtete ich nun eher darauf wann ich lobte, wie ich lobte. Und ja, es war ein #exzessivesDauerloben #manchmaldurftefrüherauchderApplausnichtfehlen #auchderPapastimmtekräftigmitein .

Eines Tages fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Mats hatte sich Situation für Situation gemerkt, in denen er gelobt wurde und wiederholte sie Mal für Mal #unszuliebe um Mama und Papa zu gefallen, wie ein kleines Zirkusäffchen, anstatt seinem Spiel wie gewohnt nachzugehen, tat er was UNS gefiel.




Und dann las ich gestern den EINEN Satz und merkte, dass ich den richtig Weg eingeschlagen hatte, daran etwas ändern zu wollen: 

"Wenn wir unsere Liebe durch Lob und Kritik zum Ausdruck bringen, (..) erziehen wir sie auf diese Weise zu unselbstständigen, fremdbestimmten Persönlichkeiten."
 Jesper Juul


Die ewige Jagd nach Anerkennung beginnt 


Dabei tun Kinder Vieles eigentlich, um gesehen und akzeptiert zu werden. Ihnen durch ein Lächeln, eine liebe Konversation, eine Umarmung die Liebe zu zeigen, die Bestätigung zu geben, ist dabei sehr viel mehr wert als sie mit Lob zu überhäufen.

Zurück zum Turm von heute Morgen [#instastories]: 

Statt 
"Der Turm ist aber toll - woooow!" 
versuche ich nun mit Mats über seinen Turm, den er mir zeigen mag zu sprechen. 
"Oh, du hast ihn ja nach Farben geordnet." 
oder auch: 
"Dein Turm ist ja richtig hoch geworden. Sieht aus als ob du Spaß gehabt hättest. Was hast du jetzt vor?" 



Und noch ein 2. Beispiel, das bestimmt jeder kennt:
"Mamaaaa - schau mal", ruft euer Kind als es bis zur höchsten Stelle des Steinehaufens geklettert ist.
Anstatt es sich einfach zu machen - denn ein Lob kommt nun mal automatisch schneller und ohne zu überlegen über die Lippen,
"Oh, suuuuper!" 
könnten wir die Aufforderung HINZUSCHAUEN auch wirklich als solche annehmen und umsetzen:
'Ich sehe dich, mein Schatz. Du bist über all die Steine bis nach oben geklettert."
Mehr Worte. Mehr Anstrengung für uns. Aber auch mehr echte Anerkennung für unser Kind. Und das ganz ohne "super", "fantastisch", "klasse" und "prima"....


Wenn ihr dieses Thema zum 1. Mal hört, geht es euch ganz sicher so wie mir #pffmanmussjanichtallesglaubenwasinbüchernsteht #alsmamaweißichwasgutfürmeinkindist und sicher ist es auch ein neues Kapitel für alle #workingmoms, die nun sagen #diehabeneinfachzuvielzeit #überwasdiesichallesgedankenmachen... das stimmt und dann ist das auch völlig ok so.

Bis ihr, wenn ihr zu den Viellobern gehören solltet, vielleicht auch an dem Punkt seid, an dem ihr euch damit nicht mehr wohlfühlt euer Kind ständig zu bewerten und schlussendlich in anderen Situationen vielleicht auch zu kritisieren. 


Lob tut gut! Aber zu viel des Guten ist auch hier zu viel des Guten... 


Puh, und wie war das noch so schön "Dieser Weg wird kein leichter sein..." 


Verfolgt unseren Weg zum #attachmentparenting & zur #bedürfnisorientiertenErziehung hier auf dem Blog oder auch auf Instagram! 

Wir freuen uns auf eure Tipps und Erfahrungen aus eurem Alltag <3

Einmal Mäuschen spielen - 3D Baby-Masken (#kimondi)

Klopf, klopf, wer bist du?

Das Wunder der Schwangerschaft


Unbestreitbar ist es, das Wunder der Schwangerschaft. 10 Monate voller wundervoller Momente. Momente, in denen das wunderbar Magische geradezu überspringt und einen ein Leben lang nicht mehr loslässt.

Jenes Wunder des positiven Schwangerschaftstests, des ersten Ultraschallbildes. Das wunderbare Gefühl die erste Bewegung zu spüren, das, dieses winzig kleine Herzchen schlagen zu hören... 

Einmal Mäuschen spielen


Nur einmal lauschen

... was unser Knöpfchen für Laute von sich gibt.
Nicht ohne Grund gibt es seit jeher Hörrohre, die uns am Klopfen des Herzchens teilhaben lassen.


Nur einmal fühlen

...wie sich jeder noch so kleine Tritt anfühlt, wie unser Kleines spürt, wenn die Hände von Mama oder Papa aufgelegt werden. Wie es uns schon zu diesem Zeitpunkt seine Liebe ausdrückt und zurückstupst. Ein wahres Wunder!

Nur einmal sehen

... wie sich unser kleines Wunder bewegt, wie das Gesichtchen aussieht, von wem es die Nase hat, von wem die Lippen, was es mit seinen so zauberhaft kleinen Händen macht - welche werdenden Eltern wünschen es sich nicht?
Und so steigt die Sammlung der Ultraschallbilder bei jedem Frauenarztbesuch um ein Weiteres an und mit jedem Bild steigt die Vorfreude.Welch ein Glück, dass die Möglichkeit eines 3D-Ultraschalls inzwischen sogar von vielen Krankenkassen übernommen wird, um einen kleinen Einblick zu erhaschen und genau dieses Wunder schon Wochen, oder gar Monate vor der Geburt zu sehen.



Diese Momente sind allerdings so schnell vorüber, dass man sich wünscht, man könnte noch ewig zuschauen. Noch dazu wird jeder Tag gegen Ende der Schwangerschaft zum teilweise endlosen Warten, da die Vorfreude ins Unermessliche steigt und man diesen einen Moment des Kennenlernens kaum noch erwarten kann.




Berühren, bevor es geboren ist 


Was aber, wenn ihr euer kleines Wunder schon vor der Geburt in den Händen halten könntet? 

Geht nicht? Geht wohl! Mit kimondi könnt ihr die Lieblings-3D-Bilder eures Schatzes als 3D-Maske entwickeln lassen. So habt das Gesicht dieses noch so kleinen Wesens schon vor der Geburt tagtäglich vor euch. Mehr Vorfreude geht nicht! Mehr Liebe geht nicht!

Dies ist nicht nur eine ganz zauberhafte Erinnerung an diese so besonderen 10 Monate, sondern für viele Mamas noch dazu eine tolle Möglichkeit das Wunder der Schwangerschaft noch besser zu begreifen.

Nicht zu vergessen der wunderbare Nebenaspekt von kimondi, blinden Mamas mithilfe der 3D-Maske zu ermöglichen, ihr Kleines anzufassen, sich sein Aussehen, sein Wesen schon zuvor vorstellen zu können, eine Bindung aufbauen zu können.



Und schließlich findet auch nicht jede sehende Mami gleich einen Zugang zu ihrem Kleinen. Nicht jede Mami fühlt sich - nur aufgrund eines positiven Schwangerschaftstests - als geborene Mami. Für all jene bietet die 3D-Maske von kimondi eine tolle Möglichkeit einen Blick zu erhaschen, der länger als nur für die Zeit des Frauenarztbesuches anhält, ihr Kleines schon vor der Geburt fest ins Herz zu schließen und all das, noch viel realer zu machen, was auf werdende Mamis zukommt.

Für alle anderen ist es eine unglaublich schöne Erinnerung, die sich auch ideal als Geschenk für Omas und Opas, als Geschenk zur Geburt für die werdenden Eltern oder als Taufgeschenk eignet.

Mit dem Gutscheincode 'spring2017' erhaltet ihr auf Bestellungen bis zum 31.05.2017 ganze 15% Rabatt auf eure Bestellung. Nutzt die Gelegenheit und schaut gleich einmal vorbei: kimondi Baby Masken



Wir haben uns sehr über die 3D-Maske gefreut, da sie wirklich von toller Qualität ist und jedes noch so kleine Detail darstellt. Unsere Maske ist in Gips mehrfarbig in der Größe M (10cm) gefertigt. Allerdings habt ihr zahlreiche andere Materialien zur Auswahl und könnt euch sogar einen passenden Rahmen mitschicken lassen. Da auf unserem Ultraschallbild die Augen übrigens nur als Augenhöhlen sichtbar sind, wurden diese optimiert, da es ohne Optimierung wohl doch etwas gewöhnungsbedürftig aussieht.



Die 3D-Maske unseres Matsspatzes bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz und wird uns immer an meine Schwangerschaft mit Mats und unseren wunderbaren Sohn erinnern.

Falls ihr Fragen habt, schreibt mir gerne.
Habts schön, ihr Lieben

Intervallfasten: Mein persönlicher Erfahrungsbericht

Die Fastenzeit ist um


Die Erwartungen waren hoch (TEIL 1: Das 40-Tage-Mama-Achtsamkeits-Fasten ). Aber sollte das so hoch angepriesene, nobelpreistragende Intervallfasten wirklich das halten, was alle versprachen? 

Ihr fragt euch sicher, wie es mir ergangen ist und ob ich gesündigt habe...
Daher hier nun mein ganz persönlicher, ehrlicher Erfahrungsbericht:

Strenges Fasten - trotz harter, durchzechter Zähnchen-Nächte?

Verzicht - trotz 24-stündigem Mama-Programm?


Hört sich nach der reinsten Qual an... 

Das war es aber nicht!

Zugegeben, war es anfangs in der Tat eine Umstellung, auf die heiß geliebte morgendliche Müsli-Routine zu verzichten. Eine noch größere und härtere Umstellung war es für mich persönlich allerdings, auf die noch heißer geliebten abendlichen Naschereien zu verzichten: egal ob Süßes oder Fruchtiges, egal ob Sünde oder nicht, einfach ALLES war abends tabu... 

Es war eine Umstellung, ja! Es fiel mir aber vom 1. Tag an so leicht, dass ich 30 Tage lang keinerlei Gedanken daran verschwendete, abzubrechen. An manchen Tagen - gerade wenn der Tag früüüüüh morgens begann - war es in der Tat so, dass ich zum Ende der 8 Stunden hin richtig Hunger hatte. Aber genau DAS wollte ich ja erreichen.

Mein Ziel war es, weg von der Uhr, hin zum persönlichen Hungergefühl zurückzufinden. Essen, weil es 8, 12 oder 18Uhr ist? Nein! Essen, weil ich Hunger habe.

Es war allerdings richtig das kleinstmögliche Intervall zu wählen, da mir alles andere für den -teilweise doch sehr anstrengenden - Mama-Alltag dann doch zu happig gewesen wäre.

Zudem stand für mich an oberster Stelle ja die persönliche Erfahrung. Das Gefühl, wieder einmal etwas für MICH zu tun. Der Wunsch bewusster mit sich, mit dem Körper, mit Essen umzugehen. Achtsam sein, das war das Ziel.

Und aus diesem Grund beendete ich schließlich auch schon nach 30 Tagen mein Intervallfasten. Am 30. Tag war ich nämlich für ein Wochenende bei meinen Eltern, wo Frühstücken einfach zur Tradition gehört. Und da ich mich selbst mit dem Fasten ja belohnen, nicht bestrafen wollte, wurde an dem Wochenende gefrühstückt was das Zeug hält und somit das Intervallfasten offiziell pausiert!


Pausiert, aber nicht beendet!


Denn es hat mir, meinem Körper, vor allem auch meiner Haut so gut getan 16 Stunden auf Nahrung zu verzichten, dass ich es - ganz freiwillig, unabhängig von jeglicher Fastenzeit - in meinem normalen Alltag noch immer fortführe. Es ist die ideale Art Gewicht zu verlieren oder das Wohlfühlgewicht zu halten, ohne auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten zu müssen. Lediglich die Zeiten, zu denen ihr euch etwas gönnen dürft, sind festgelegt. Wie genau das Intervallfasten funktioniert, erfahrt ihr hier.

Sobald allerdings der Alltag von Frühstückseinladungen oder Ähnlichem unterbrochen wird, sündige ich. Und das tue ich dann bewusst, und gerne! Denn auch DAS gehört zur Achtsamkeit: sich selbst belohnen! Achtsam mit sich umgehen!

Habts schön, ihr Lieben 

Froh zu sein, bedarf es wenig - #bedürfnisorientierte Erziehung

Bedürfnisse


Froh zu sein, bedarf es wenig...
Ja, das stimmt wohl. Ich bin mit meiner #Familie so glücklich, habe das Gefühl des Angekommenseins, wie ich es noch nie hatte.

Doch: Froh zu sein, bedarf es auch nicht ZU VIEL... 

Und ja, auch das stimmt. Den Alltag mit Kind (fast) alleine zu meistern, bedeutet in so mancher Phase eine ganz schön große Belastung, wenn die Betreuung sich - dank der Zähnchen - nicht über 12 Stunden, sondern 24 Stunden ausdehnt. 

Deshalb sieht meine To-Do-Liste heute so aus:

* Termin beim Friseur machen
* Mama-Papa-Abend planen
* 1/2 Stunde Yoga... komme was wolle!!!



Denn auch das, gerade das, ist #bedürfnisorientierteErziehung. Nur eine ausgeglichene Mama, deren Akkus aufgeladen sind, kann flexibel handeln, hat Kompromisslösungen parat und kann über jede noch so schwierige Situation lachen...

Also, Mädels, her mit euren Listen fürs Erfüllen der Mama-Bedürfnisse!! 

Habts schön, ihr Lieben

Intervallfasten: Das 40-Tage-Mama-Achtsamkeits-Fasten

"Fasten - auch das noch?!" 

Viele denken beim Fasten an religiöses Schnickschnack oder superdürre Ernährungsfreaks, die mal wieder den Kick suchen und sich absichtlich quälen...

Für mich ist Fasten ein Ausbruch aus eingefahrenen Mustern, die sich gerade als Mama umso schneller einschleichen. Aschermittwoch ist für mich daher der Tag, an dem ich mich mehr denn je selbst ein wenig herausfordern, mich selbst wachkitzeln möchte und meinen inneren Schweinehund 40 Tage lang in Urlaub schicke. 

"Warum tust du dir das an?" 

Weil es mir gut tut!! Es hört sich paradox an, aber die Fastenzeit ist für mich die Zeit, in der ich es mehr denn je wage, Neues zu wagen und Lebensweisen, die ich spannend finde, einfach einmal auszuprobieren. Ohne Diätdruck, ohne Bikini-Countdown, ohne Fitnessstudio-Zwang...


Aber: welche Art des Fastens lässt sich mit dem alltäglichen Mama-Wahnsinn verbinden? 

Zu oft sind die Nächte kurz, zu oft fehlt dann doch die Kraft auch noch zu Fasten... oder?
Ich habe für mich das Intervall-/ Kurzzeitfasten ausgewählt und hoffe damit einen Weg gefunden zu haben, der mich während meines Mama-Alltags nicht schwächt, sondern stärkt und meinen Körper und Geist trotzdem einmal wieder etwas mehr schufften lässt, ohne mich aber meinen Kräften zu berauben.

Wie funkioniert das Intervallfasten und warum eignet es sich besonders auch für Mamas, deren Zeit- und Geldbudget ja eh chronisch mau ist?


Das Intervallfasten kennzeichnet sich durch einen bestimmten Intervall, den ihr für euch selbst wählt, z.B.:


  • 5 Tage Essen : 2 Tage Fasten
  • 6 Tage Essen : 1 Tag Fasten
  • 1 Tag Essen : 1 Tag Fasten
  • 8 Stunden Essen : 16 Stunden Fasten (16:8)
Da ich als Mama sicher nicht einen ganzen Tag lang auf Essen verzichten kann und möchte, habe ich für mich von den empfohlenen Intervallen den 16:8 gewählt: ich esse also nur an 8 Stunden am Tag und darf an den übrigen 16 Stunden lediglich etwas trinken. Mein Rhythmus sieht vor, erst ab 12Uhr mittags zu essen und das bis lediglich 20Uhr. Machbar, oder? Hmm... ich musste schon sehr schlucken, als ich las, dass mein geliebtes Frühstück wegfällt... wir werden sehen wie es läuft und ob ich durchhalte.

Für Mamas bedeutet das aber:
kein zusätzlicher Kochaufwand, kein striktes Punktezählen, keine teuren Extra-Lebensmittel mit Superfood & Co, kein Verzicht auf Koffein (#butfirstcoffee :P) oder bestimmte Speisen (ja, ALLES ist erlaubt!! ALLES!), keine kräftezehrenden Verzichtsphasen, kein unrealistisches Sportprogramm...

Soweit so gut.

Dem Intervallfasten werden unzählige positive Effekte nachgesagt, ob sie sich, und wenn ja, welche sich bei mir einstellen, werde ich euch in den nächsten Tagen und Wochen berichten.
Wie das 40-Tage-Mama-Achtsamkeits-Fasten genau aussieht und was das schöne Wort "Achtsamkeit" für mich persönlich bedeutet, lest ihr hier.

Habts schön, ihr Lieben

Das 40-Tage-Mama-Achtsamkeits-Fasten

Gib acht!


Acht geben!
Ja, das möchte ich. Den Rat, den wir sonst nur unseren Kindern geben, möchte ich mir nun selbst zu Herzen nehmen.
Acht geben, dass ich - in der Rolle als Mama - mich selbst als Frau, als Mensch, nicht vergesse.
Acht geben, dass der Alltag, der sich nun mit Kind so wunderbar eingespielt hat, auch Momente für mich bereit hält.
Acht geben, dass Zeit- und Geldmangel ihr Tribut nicht auf Kosten meiner Gesundheit zollen.


Achtsam sein! 

Achtsam sein, heißt für mich, mich mehr auf mich selbst zu konzentrieren. Das soll nun keinesfalls heißen, dass ich den Fokus auf mich legen möchte, mich nicht mehr um andere kümmern möchte. Im Gegenteil.
Achtsam auf mein tiefstes Inneres hören, Zeichen, die mir mein Körper gibt, ernst nehmen, Gedanken Raum geben, Bedürfnisse zulassen, auf mein Bauchgefühl hören, spüren, was mir gut tut und Momente bewusst erleben und wahrnehmen. 

Indem ich achtsam mit mir umgehe, werde ich auch achtsamer mit den Menschen um mich herum umgehen. Ich möchte mich mehr auf den Moment konzentrieren, meinen Mitmenschen mehr Raum geben. Es reicht schon aus, dass ich sie ausreden lasse, ihnen in die Augen schaue, ihre Sorgen ernst nehme oder mich nach ihnen erkundige. Nicht, dass ich dies noch nie zuvor getan habe, aber ich habe nie bewusst darauf geachtet, was sicher einen großen Unterschied machen wird. Und mal ganz ehrlich: Wann hast DU zuletzt deine Nachbarin gefragt, wie es ihr geht?

Nennen wir es Achtsamkeitsfasten

...oder auch den Weg, den jede Mama hin und wieder einmal einschlagen sollte

Immer wieder reden wir von bedürfnisorientierter Erziehung unserer Kindern und dabei kommen - wenn wir ehrlich zu uns sind - unsere eigenen Bedürfnisse viel zu oft einfach zu kurz.

Ich werde uns allen in den nächsten 40 Tagen leider nicht wie aus Zauberhand zu mehr Zeit, weniger Trubel, mehr Unterstützung, weniger Trotzphasen verhelfen können, aber was ich kann, ist euch auf meine Achtsamkeitsreise mitnehmen. 
Im besten Fall könnt ihr das ein oder andere, das ich euch aus meinen Erfahrungen berichten werde, für euch mitnehmen, vielleicht sogar direkt umsetzen und mitmachen. Im schlechtesten Fall gehe ich euch mit meinem Gerede auf die Nerven und ihr entfolgt mir, weil ich einen anderen Weg einschlagen möchtet. Den anderen Weg könnt ihr gerne einschlagen, aber seid doch so lieb und teilt ihn mit uns!!



Die 40 Tage werden nämlich für mich selbst das wohl größte Abenteuer. Ich bin weder Ernährungsexpertin, noch habe ich mich wochenlang in die Achtsamkeitstheorie eingelesen. Ganz bewusst!

Ich möchte keinem starren Schema folgen, sondern die 40 Tage einfach auf mich hören. Auf mein Bauchgefühl, das - überlagert von alten Routinen und dem Zeitmangel des Alltagstrotts - doch immer wieder in den Hintergrund gerät.

Ihr merkt, ich werde euch hier und heute also kein Allheilmittel zum Wohlfühlen, zur besseren Figur oder auch zum Ausgeglichensein geben können, vielleicht aber ja innerhalb der nächsten 40 Tage den ein oder anderen Denkanstoß, der euch auch dazu bringt, achtsamer mit euch umzugehen, trotz, nein, gerade weil wir Mamas sind!!

Wie genau mein persönliches 40-Tage-Achtsamkeits-Fasten funktioniert, lest ihr hier im 2. Teil der Reihe.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich hier und auf instagram begleitet.
Habts schön, ihr Lieben


FAQ: Trommelfellriss

Ihr Lieben, ich danke euch für eure lieben Worte und hoffe ebenfalls sehr, dass Mats ganz schnell wieder gesund wird.

Da so unglaublich viele Kommentare und Nachrichten eingetrudelt sind, möchte ich nun eure häufigsten Fragen beantworten. Wichtig ist mir dabei, dass dies lediglich ein ganz persönlicher Erfahrungsbericht ist und sich auf Mats Fall bezieht und keinesfalls - solltet ihr in einer ähnlichen Situation sein - einen Arztbesuch ersetzen soll.


FAQ 1 - Wie bemerkt man einen Trommelfellriss?


Bei Mats floss morgens eitrige Flüssigkeit aus dem Ohr, sodass wir sofort zum Arzt sind. Zuvor hatten wir eine sehr unruhige Nacht, in der er viel weinte und sich umherwälzte. Allerdings fasste er sich nie ans Ohr und so gingen wir nachts zunächst von starken Zahnschmerzen aus. Beide Trommelfelldurchbrüche hätten zudem unterschiedlicher nicht sein können: beim 1.Mal litt Mats schon Tage zuvor an einer starken Erkältung, beim 2. Mal ging es ihm bis zur besagten Nacht blendend.

Tipp: Wenn euer Baby/Kind Fieber hat, muss die Ursache immer gleich mit dem Arzt abgeklärt werden. Macht euch aber keine Vorwürfe, wenn es dennoch dazu kommt: wie ihr beim 2. Fall seht, kann es manchmal auch ganz plötzlich und unverhofft passieren.


FAQ 2 - Wie kam es bei Mats zum geplatzten Trommelfell?


Laut der bisherigen Ärztemeinung, hat er wohl sehr enge Kanäle bei denen das Sekret während einer Erkältung nur schwer abfließen kann. Die gesammelte Flüssigkeit hatte so einen starken Druck zur Folge, dass es schließlich über das Trommelfell abfloss und dieses platzte.


FAQ 3 - Wie sieht die Behandlung aus?


Viel trinken, Kochsalz-Nasentropfen bei Bedarf, 3x tgl abschwellende Nasentropfen, Belladonna-Globuli (gg stechende Schmerzen/ Fieber), entzündungshemmendes Ibuprofen (z.B. Nurofen-Saft) und - leider - je nach Ergebnis des Abstrichs auch ein Antibiotikum, welches die bakterielle Infektion behandelt.

Wichtig ist, dass die Flüssigkeit abfließt, sodass - wie offenbar bei Mats geschehen - es nicht zu einer erneuten Infektion kommen kann.

Tipp: Zum Überprüfen waren wir eine Woche später erneut beim Kinderarzt, der uns - zu unserer Freude - mitteilte, dass das Trommelfell gut verheilt sei. Hinter das Trommelfell konnte er allerdings nicht blicken, sah demnach nicht, ob sich dort noch Flüssigkeit befand. Daher zur Sicherheit immer auch einen HNO-Arzt aufsuchen, auch wenn ihr dies nicht vom Kinderarzt geraten bekommt. Dort kann die Schwingung des Trommelfells gemessen werden und ihr könnt sicher sagen, ob wirklich alles abgeflossen ist.


FAQ 4 - Wird er bleibende Schäden haben?


Momentan schwingt sein Trommelfell des "gesunden" Ohres nicht, da sich dahinter statt Luft, Flüssigkeit befindet und was demnach bedeutet, dass sein Hörvermögen deutlich eingeschränkt ist. Man muss sich dies so vorstellen, als ob man unter Wasser taucht... so kommen leider gerade nur Bruchstücke an und alles ist sehr gedämpft.

Nach dem 1. Trommelfellriss nahm man uns die Sorge, dass Mats Schäden davon tragen könnte. Dieses Mal waren die Ärzte abwartender, da es sehr ungewöhnlich ist, dass ein Kind unter 1 in so kurzer Zeit bereits 2 Durchbrüche hatte. Wir warten nun die Ergebnisse des Abstrichs ab, bevor die Behandlung weiter fortschreiten kann. Danach wissen wir hoffentlich Genaueres und Mats kann entsprechend behandelt werden.


FAQ 5 - Was kann man tun, um einem (erneuten) Trommelfellbruch vorzubeugen?


Leider nicht sehr viel, gerade wenn es - wie bei Mats - die Veranlagung zu sein scheint.
Daher wurde uns geraten bei Schnupfen gleich einem Verstopfen der Kanäle vorzubeugen, indem man inhaliert und Nasentropfen nimmt, sodass alle Flüssigkeit gleich abfließen kann.

Wir hoffen, dass die Laborergebnisse uns morgen noch weitere Antworten geben...
Drückt uns die Daumen!!

Mats Kita-Tagebuch


TAG #1, MO: Mein Baby wird zum Kita-Frosch




...und hat den 1. Tag ganz prima hinbekommen und direkt alle um sich herum zum Lachen gebracht. Dass Mats am Liebsten um #Kinder herum ist, war in den letzten 6 der 10 Monate offenkundig, aber, dass er nun - frei von jeglichen Fremdelphasen - auch so offen und herzlich auf seine Bezugsperson reagiert, hat mich heute selbst überrascht. Und in dem Moment war da kein Mama-Neid oder Sentimentalitäts-Modus, sondern ganz ehrlich einfach nur purer Mama-Stolz und absolutes Mama-Glück,dass mein Baby nun schon so groß ist und den Start heute so super gemeistert hat.

Denn, das war nicht selbstverständlich nach einem mehr als verkorksten #Start. Ihr glaubt nicht, was uns passiert ist!! Kita-Tasche gepackt, Mats & Mama fertig für die Kita und überfrüh auf dem Weg zum Auto. Dann - Panik! Wo ist der verdammte #Autoschlüssel? Zurück! Kein Schlüssel weit und breit!! Tja, wo soll er auch sein, wenn er im Auto vom Babypapa liegt.... Er, so schnell wie möglich zu uns gedüst, sodass wir die Blamage eines absolut verspäteten Eintreffens vermeiden konnten. Puh...!

#Eingewöhnung - wer noch? Und wie läufts bei euch? Wie weit seid ihr? Mit welchen Hürden ist in den nächsten Wochen noch so zu rechnen? Was war für euch die schwierigste Phase?

TAG #2, DI: Mats - einer von den Fröschen

Die Türe geht auf, Mats auf dem Arm betreten wir die Frosch-Gruppe. Ein freudiges "Haaallooo" schallt uns entgegen. Zu Mats gebeugt, frage ich ihn
"Wohin möchtest du denn heute?" 
Mats zeigt ohne lange zu überlegen auf.... M., seine Bezugsperson! M. streckt ihm freudestrahlend ihre Hände entgegen. Für alle hätte der Tag nicht schöner beginnen können!!

Nach ein paar Minuten entferne ich mich vorsichtig immer weiter von Mats und M. Warum vorsichtig? Stimmt, hätte ja eh niemand bemerkt.. zumindest Mats nicht, der nur Augen für seine 7 Mit-Kita-Frösche, M. und die anderen beiden Betreuer hatte! Hin und wieder entdeckte er seine Mami, die inzwischen über beide Ohren grinsend in der Ecke saß. Manchmal lächelte er mich einfach nur an. Ein anderes Mal winkte er in meine Richtung; ich entgegnete ihm mit einem Strahlen und winkte zurück. Später krabbelte er in meine Richtung... wurde jedoch von einem andüsende Spielzeugauto abgelenkt.



60 Minuten vergingen erneut wie im Fluge und es hätte nicht besser laufen können. Für alle! Für Mats, der sich dort sichtlich wohlfühlt! Für M., die schon jetzt total begeistert ist, wie toll er das macht! Und für mich, die sich heute eine weitere Stunde lang davon überzeugen konnte, dass die Entscheidung genau die Richtige war.

TAG #3, MI: Wer muss, der muss... 

...und so kommt es ganz unerwartet zum ersten Trennungsversuch ;). Es war dringend! Sehr dringend! Nachdem ich zuvor mit einem müden Mats-Baby beschlossen habe, schon etwas früher loszufahren, um ihm ein kleines Auto-Nickerchen zu ermöglichen, musste ich nach gut 20 Minuten einfach die alles erlösende Frage stellen:
"Wäre es denn möglich kurz auf die Toilette zu gehen?"
Etwas irritiert entgegnete mir M., dass ja heute eigentlich noch keine Trennung geplant gewesen sei, sie aber ein gutes Gefühl habe, dass während eines kurzes Toilettengangs nichts passieren würde. Das gute Gefühl hatte ich auch und noch dazu hatte meine Blase ein ebenso gutes Gefühl endlich geleert zu werden, sodass wir - ganz unerwartet - den ersten kurzen Versuch wagten.

Und? Nein, ich musste nicht aus der Toilette geholt werden... alles lief gut! Sehr gut sogar! Ich kam zurück und Mats grinste mich an. Er hatte wohl bemerkt, dass ich nicht mehr da war - sagte mir M. später - kuschelte sich an sie und spielte einfach weiter.

Das, genau das, gibt mir erst recht ein gutes Gefühl für den erste "richtigen" Trennungsversuch. Was eigentlich für Freitag geplant war, wurde nun auf morgen vorverlegt... Hach, mein Baby! Er macht das alles so toll, ich platze vor Mama-Stolz.

Drückt uns die Daumen für morgen!!


 TAG #4, DO: "Trennungsversuch"... ein schlimmes Wort

Ich kann nicht leugnen, dass ich heute vor dem offiziell 1. Trennungsversuch mit einem etwas mulmigen Gefühl in die Frösche-Gruppe ging. Eine Stunde später als zuvor, musste Mats nun mal heute auch eine Stunde früher schlafen.... was natürlich - ihr ahnt es - NICHT funktionierte. Und so betraten der müde Mats und die mulmige Mama die KITA an diesem so besonderen Tag nicht ganz so jubelnd wie die Tage zuvor.

Doch glücklicherweise war Mats Müdigkeit beim Anblick SEINER M. (wir nennen M,seine Bezugsperson, ab sofort einfach Uschi ;)) wie vergessen. Auch die Auswahl der Spielzeuge war genau nach seinem Geschmack und so blieb es, wie gestern vereinbart, dabei, dass der 1. Trennungsversuch heute starten sollte. Doch wie "trennt" man sich von seinem Baby?

Da ich als Mami zumindest schon mal alles richtig machen wollte, fragte ich genau dies etwas verunsichert bevor es schließlich soweit war. Ok, ich hatte meine Anweisung verstanden und so war es dann soweit...

Eine kurze, liebevolle Verabschiedung sollte es sein. Auf die Art und Weise, die er von mir gewohnt sei, sagte Uschi. Wurde gemacht! Auch wenn es verlockend war, als die Türe zuging, drehte ich mich NICHT noch einmal um. Ich beließ es dabei zu wissen, dass es nun 3 Tage über absolut reibungsfrei geklappt hatte - warum also sollte es heute anders sein?

Nun ja, es gab da ja in der Tat einen kleinen aber feinen Unterschied, der womöglich auch für Mats eine klitzekleine Änderung zu den Vortagen darstellte: DIE MAMA WAR NICHT MEHR DA!

So schritt ich also in den Elternraum und musste mich dort angekommen mit der ein oder anderen Zeitschrift erst einmal ablenken. 5 Minuten waren um. Ok, vermutlich würde nun die Türe aufgehen. Meine Hoffnung war einfach nur, dass ich nicht schon von Weitem Mats Weinen hören musste. 10 Minuten waren um. Hmm... es bestünde natürlich die Möglichkeit, dass es nicht gut lief, Uschi & Co aber verzweifelt versuchen wollten dies vor mir zu verbergen,indem sie ihn auf alle Art und Weisen zu trösten versuchten. Oh, eine gar nicht mal so unwahrscheinliche Idee! Sie schaffte es ganze 5 Gedankenkreise zu überstehen und wurde dann aber aufgrund der doch leicht abstrusen Ausmaße des Gedankenspiels doch verworfen. 15 Minuten - das Handy musste nun herhalten! Schließlich klopfte es an der Türe. Whatsapp hatte mal wieder beste Dienste der Ablenkung geleistet und so waren inzwischen ganze 32 Minuten vergangen.

32 Minuten, in denen mein Baby weder seinen Kuschel-Merlin, seine Spieluhr noch seinen Schnuller benötigt hatte. 32 Minuten, in denen von der Spielecke bis hin zur Kletterecke und sogar dem Morgenkreis alles mit Bravour durchlaufen wurde - wie mir Uschi danach bis ins kleinste Detail berichtete - und das GANZ OHNE MAMI!

Erneut überkam mich ein Anflug von Mama-Stolz... mein Mats! Mein kleines großes Baby! Mein Kita-Frosch <3

Und warum nun genau 32 Minuten... nun ja, die Antwort ist einfach: unsere Zeit war um! Nach etwa einer Viertelstunde habe ich den Raum verlassen und um noch genügend Zeit zur Nachbesprechung zu haben, wurde ich dann geholt.

Mats ging es ganz prima. Als ich den Raum betrat, nahm er mich gar nicht wahr. Erst Uschi war es, die ihn auf mich aufmerksam machte. Dann allerdings sah man ihm seine Freude sichtlich an. Ganz übermütig krabbelte er auf mich zu, erkletterte seine Lieblingsplatz und kuschelte sich wie wild an mich. Uschi war ebenfalls mächtig stolz auf IHREN Mats, merkte jedoch an, dass er in den letzten Minuten etwas wilder als sonst wurde, wohl der Müdigkeit geschuldet...

Hmm, da hatte sie wohl recht! Und das war dann auch der Moment, als ich die Kratzspuren an ihrem Hals bemerkte........ oh, mein Mats! <3


 TAG #5, FR: Weinende Kinder und nur eine Frage: ist es meins?

Hallo.... und tschüß! 
So in etwa lief es heute ab :). Was sich hier nun vielleicht etwas huschhusch anhört, war genau so wie man es sich vorstellt und wünscht:

Wir betraten den Raum und nach einer kurzen Begrüßung begann Mats dann auch schon sein, inzwischen fast schon zur Routine gewordenes, Spiel mit M..., pardon, Uschi. Was sich währenddessen im hinteren Bereich abspielte, war dieses Mal fast interessanter für Mami. C., die 2-Jährige, die ebenfalls gerade in der Eingewöhnung steckt, klammerte sich wie wild an P., einen der Erzieher. Es flossen bittere Tränchen. Genauso schnell beruhigte sie sich aber auch wieder. Doch dann ging es wieder los. Ob Mats sich wohl anstecken ließ? Und wie es wohl der Mutter dabei ging, die währenddessen im Elternraum wartete?

Dass Mats die Trennung heute schon vorher realisierte, bemerkte ich, als er mir - was er gestern so in der Form nicht getan hat - noch etwas hinterherschaute als ich zur Türe ging. Hoffentlich kein schlechtes Zeichen?

Im Elternraum angekommen, war ich von 4 weiteren wartenden Mamis umgeben, unter anderem C.s Mutter. Da sie vermutlich schon von den Tränen gehört hatte, lächelte ich sie aufmunternd an und setzte mich mit an den Tisch. Die Atmosphäre war etwas angespannt, da jede Mami sicherlich während dieser ersten Woche noch ein wenig unsicher war, was nun zu erwarten war.

Die Minuten vergingen und ganz am Ende kam schließlich die Erzieherin und rief mich zu sich. Mats war offenbar ganz begeistert vom Kneten und gesellte sich einfach zu den anderen Kindern. Nach vielen weiteren Details, bat sie mich zum Abschluss noch, ihn einmal zu wickeln, um eventuelle Rituale übernehmen zu können. Eine tolle Idee, wie ich fand.

Nach einer herzlichen Verabschiedung schauten wir noch kurz bei der Kita-Leitung vorbei, die sich ebenfalls sehr über Mats "Bilderbuch-Eingewöhnung" freute und starteten ins Wochenende. Als wir aus der Türe gingen, schaute Mats zurück und beschwerte sich kurzerhand lautstark....

Ich meine seinem Quengeln entnommen zu haben:
"Mama, vergiss aber nicht, mich nächste Woche wieder hinzubringen. Die Knete schmeckte soo lecker..." ;).



WOCHE #2: 

TAG #6, MO: Der mehrstimmige Tränenchor und Mamas 5-Minuten-Unsicherheit 


Und täglich grüßt das Murmeltier...
Gut, wenn man dies schon nach nur 6 Tagen sagen kann. Aber es ist in der Tat so: es ist nach nur einer Woche - danke der tollen Eingliederung, der unglaublich liebevollen Zuwendung und meiner großen Zuversicht, die richtige Entscheidung getroffen zu haben - bereits jetzt zur Routine geworden.

Hier unser Murmeltier-Tagesbeginn:

  • Gemeinsames Aufstehen.
  • Wickeln & Co.
  • Gemeinsames Frühstück.
  • Wickeln & Co. 
  • Fahrt zur Kita.
  • Hinüber fliegen zu Uschi.
  • Mama - ab in den Elternraum.


Doch zuvor schallte uns ein Weinkonzert der besonderen Art entgegen:
Die beiden anderen Eingewöhnlinge begrüßten uns nämlich mit einem mehrstimmigen Tränenchor, der mir Gänsehaut bereitete. Was, wenn nun deren Unsicherheit auf Mats überspringen würde? Was, wenn er merkte, dass ich mit einem Mal auch etwas unsicherer wurde, angesichts der so ungewohnt lauten Geräuschkulisse? Was, wenn auch Uschi unsicher war. Ich konnte nicht bei mir halten: "Meinen Sie, es klappt heute? Wir haben keine Eile, wenn Sie denken, dass eine Trennung heute nicht der richtige Schritt wäre..."

"Natürlich klappt das! Nicht wahr, Mats?!"

Gut, dass es Uschi gab! "Oh, was bin ich froh, dass mein lieber Mats wieder da ist. Und sooo gut gelaunt, das ist ja prima." Erleichtert lächelte ich sie an und angesichts dieses kleinen Strahle-Froschs, der sich sogleich auf "seine" Spielsachen stürzte, waren im Nu alle Sorgen vergessen. Und so verlief auch die Verabschiedung wie immer problemlos. Und auch heute wurde ich erst geholt als die Zeit wieder um war.

Ich durfte Mats heute aus dem Garten abholen, wo er ganz begeistert im Sandkasten bei all den anderen Kindern saß und mich gar nicht bemerkte. Ah, doch! Da war sie, die Mama! Schnell krabbelte er mir entgegen, um sich nach einer Minute Kuscheln wieder zu verabschieden. Uschi schlug daraufhin vor, die Zeit morgen einmal etwas weiter auszudehnen. Wie im Berliner Modell üblich ist der Montag stets wie der Freitag, sodass eine Ausdehnung erst wieder ab Dienstag ansteht. Hui, eventuell ganze 1 1/2 Stunden, wenn Mats Müdigkeit nicht dazwischen kommen sollte... wir sind gespannt auf morgen. Ich hoffe, ihr auch?! Drückt uns die Daumen <3  

TAG #7, DI: Übergabeprotokoll

Der Tag der Übergabe war gekommen!

Heute nun also nur: REIN, Baby abgeben, RAUS!

Ganz ohne die Zeit des Ankommens? Ganz ohne die stolzen Blicke der Mama, wenn er sich eines der Spielzeuge geschnappt hat? Ganz ohne das aufmunternde Lachen, wenn der Blick doch einmal in die Richtung der Mama schweift?

JA!

Und wie es sich herausstellte, sollte dies für Mats auch gar kein Problem darstellen. Eher für die Mama selbst...
Denn für mich war es immer schön zu sehen, dass Mats angekommen war, er sich wohlfühlte und Uschi sich so rührend um ihn kümmerte. So fiel es bisher immer leicht loszulassen, mit dem Wissen, dass es ihm gut geht.

Heute war das etwas anders. Heute schreckte ich bei jedem Weinen auf und fragte mich, ob dies wohl Mats sei.Gespräche mit anderen Mamas lenkten mich da perfekt ab... und so kam es, dass ich nach 1 1/2 Stunden geholt wurde und von einer strahlenden Uschi und einem im Sand buddelnden Mats empfangen wurde.

"Er hat wieder nicht geweint, nicht einmal gequengelt. Mats ist hier unser Strahlemann, der immer so schön lacht, dass es alle ansteckt!"

Im Auto angekommen, kuschelte sich dieser Strahlemann in seinen Sitz und schlief innerhalb der ersten Minute ein. Ach ja, und er schläft übrigens noch immer. Puh, so ein, zwei Kita-Stunden können ganz schön schlauchen...;).

Und morgen dann also keine Elterngespräche, keine Zeitschriften, kein Spicken aus dem Elternraum mehr? 1 1/2 Stunden außerhalb der Kita.... meine Handynummer habe ich trotzdem jetzt schon vorsichtshalber notiert ;).

Habts schön, ihr Lieben & drückt uns die Daumen!!



TAG #8, MI: Freigang für Mami

Heute war nun also DER Tag gekommen. Der Tag, an dem ein großer Schritt von Mats Eingewöhnung abgeschlossen war und alle darauf vertrauten, dass er auch ohne Mama, die sich klammheimlich währenddessen die Zeit im Elternraum vertreibt, auskommt.
Wie schon gestern flog Mats direkt in Uschis Arme und glücklicherweise gab es auch heute keine Tränen, kein Quengeln, sondern einfach nur freudiges Winken in meine Richtung.
Die Türe war zu. Aus der Kita-Türe ging ich heute nun also alleine hinaus. 1 ½ Stunden hatte ich zur freien Verfügung.
Doch, was tun mit dieser neugewonnenen Freiheit?
Sollte ich nicht vielleicht doch vorsichtshalber im Elternraum warten? Was, wenn ich zu weit entfernt wäre und Mats gerade heute bemerkt, dass seine Mami fehlt. Was, wenn ich beim Anruf, gerade am anderen Ende der Stadt wäre und durch tausend rote Ampeln hindurch zurück zur Kita muss?! Was, wenn ich den Weg nicht finden würde?
Genug! Es würde schon alles klappen. Es war ja Mats! Unser Mats! Mats, der Gott sei Dank sein Selbstbewusstsein vom Papa geerbt hatte und schon jetzt als Strahlemann der Kita bekannt war.
Ich entschied mich daher für einen Kompromiss und erledigte alle möglichen Einkäufe, die ich in der Nähe der Kita finden konnte, innerhalb der 1 ½ Stunden – immer das Handy griffbereit.
Doch es kam kein Anruf! Und so fuhr ich überpünktlich zurück zur Kita, nahm mein Strahlebaby entgegen und der Klotz fiel ab! Es hatte wirklich geklappt. Puh… erneut überkam mich ein Anflug von Mama-Stolz.
Alles hätte so schön sein können, wenn da nicht die Hiobsbotschaft gewesen wäre, dass M., pardon, Uschi, nun für 3 Tage nicht da sei. Warum bitteschön muss gerade Mats Uschi heiraten? Hätte man dies nicht an Mats Eingewöhnung anpassen könne? ;) Da ich keine Chancen sah sie darin zu überzeugen ihre Hochzeit doch bitteschön zu verschieben, versuchte ich es gar nicht erst und redete mit den anderen Betreuern darüber was nun die nächsten 3 Tage zu tun sei.
Daheimbleiben? Die Eingewöhnung fortführen? 
Beides schien mir nicht die perfekte Lösung und so nahm ich mir vor eine Nacht darüber zu schlafen und mich – hoffentlich – wachem Kopf die Entscheidung zu fällen. 


TAG #9, DO: KITA - was nun? Weiter oder pausieren? 

„Wir würden uns sehr freuen, wenn Mats morgen zu uns kommt…“ so wurde ich gestern verabschiedet. Doch würde sich auch Mats freuen?
Wäre es wirklich die richtige Entscheidung? Was, wenn er sich bisher doch noch zu sehr an Uschi gewöhnt hatte? Die bisher so mustergültige Eingewöhnung gefährden? Das könnte nun wirklich nicht das Ziel sein.
Ich sprang über meinen Schisserle-Mami-Schatten und entschied mich dafür die Eingewöhnung fortzuführen. So wie es mir geraten wurde, würde es schon passen, oder?
Und so flog Mats heute nicht in Uschis Arme sondern in die Arme von P., den wir im Folgenden Fabio nennen werden. Fabio war einer der weniger männlichen Erzieher in der Kita, noch dazu ein Italiener… also vermutlich genügend Testosteron um den Männer-Mangel auszugleichen.
Aber war Fabio, der sich bereits um die stets weinerliche andere kleine Maus kümmerte, in der Lage zwei U1-Eingewöhnlinge zu stemmen?
Wie es mir empfohlen wurde, fand mein Freigang ein abruptes Ende und so saß ich erneut im Elternraum.
„Vielleicht warten Sie heute doch lieber im Elternraum.“
Hmm.. nicht sehr optimistisch, fand ich. Doch, es war mir ehrlich gesagt sogar recht, denn im Grunde genommen hatte Mats eine weitere Eingewöhnung vor sich: die Mats-Fabio-Gewöhnung.
Inzwischen sind 1 ½ Stunden um und 3 Betreuer kamen abwechseln vorbei, um mir mit jeweils stolz geschwellter Brust zu berichten, dass Mats heute super gelaunt sei und sich bei allen sehr wohlfühle.
Die letzte Nachricht, die mir überbracht wurde, verwunderte mich allerdings ein wenig.
„Mats wird so langsam etwas müde, wir würden ihn nun hinlegen.“
Waaaaas? Mats hinlegen? Zum Schlafen? Aber, aber… das war doch so gar nicht geplant. Und ohne Uschi? Und, sollte ich nicht noch einmal alles aufzählen, was Mats beim Schlafen hilft? Und sollte ich nicht doch vorwarnen, dass Mats und Schlafen keine guten Kumpels sind? Lieber Mats und Essen, die verstehen sich viel besser.
Doch, ich hielt mich zurück und wartete… was könnte schon passieren?
Oh, nun ja, fleißige Blogleser wissen, dass man MIR diese Frage besser nicht stellt, denn ich würde auf jeden Fall genüüügend Möglichkeiten finden, könnte tolle Horrorszenarien ausmalen und bin der Meister im „was-wäre-wenn“-Dschungel..
Gerade klopft es an die Türe des Elternraums. Ich bin gespannt!! Morgen mehr!


TAG #9, DO 2. Teil: Quatsch mit Soße und einem Schuss Emotionalität 

Wie es weiter ging, fragt ihr euch?
Als Fabio mit Mats den Schlafraum betrat, war sein Schlaf auf einmal wie verflogen. Außer, dass er seinen Mit-Kita-Frosch aufweckte, war es also nichts mit schlafen. Aber, das war wohl auch nicht weiter schlimm, da er zum einen so den Schlafraum einmal kennenlernte (hach, ich liebe den Optimismus der Erzieher dort!!) und seine Müdigkeit wohl beim erneuten Sandkastenspielen eh wie weggewischt war. Ich habe ja so eine leise Ahnung, dass das Thema Schlafen uns womöglich auch in der Kita früher oder später beschäftigen wird…
Übrigens benötigt ihr noch eine kleine feine Hintergrundinfo zum abrupten Ende gestern: Das Klopfen, das mich dazu veranlasste den Laptop zuzuschlagen und Mats Tagebuch zu unterbrechen, war nur ein weiteres Berichterstatten der Erzieher, die mir erneut mitteilten, dass es so super lief, dass sie es ungern unterbrechen wollten. Ob ich denn noch etwas zu tun hätte? Nun ja, mein Handy in der Hand, überlegte ich nicht lange und somit verbrachte ich eine weitere Stunde im Elternraum. Als es schließlich Mittagszeit war, kam erneut eine der Erzieher zu mir und teilte mir mit, dass sie nun beschlossen hatten – wenn es für mich in Ordnung wäre – Mats einfach einmal mitessen zu lassen.

Angesichts der vergangenen 2 ½ Stunden, grinste ich erneut vor mich hin und stimmte natürlich zu. Warum hatte ich noch einmal daran gezweifelt, ob Mats wohl auch ohne Uschi Spaß in der Kita hätte? Der heutige Tag belehrte mich erneut eines Besseren.
„Mats hat toll gegessen. Er hat sogar einen 2. Teller verputzt. Es gab Gulasch… leider haben wir das Lätzchen vergessen, wollte ihn aber trotzdem einmal selbst essen lassen.“
Wie Mats aussah (und roch!) als ich ihn in den Arm nahm, könnt ihr euch vermutlich vorstellen ;).

Und dann kam der wohl emotionalste Moment bisher: Ich betrat nach ganzen 3 (!) Stunden nun also das Frösche-Zimmer und wurde von einem mich anlächelnden Mats, der mir die Arme entgegenstreckte, begrüßt. Ein schöner Moment, ohne Frage. Doch was dann kam, berührte mich so sehr, dass ich kurz schlucken musste…
Mein Baby, mein Mats-Baby, drehte sich – als er auf meinem Arm war – noch einmal kurz zu Fabio um… und winkte ihm. Zu den Mit-Fröschen… und winkte ihnen. Und zu T., wir nennen sie, Paula,… und winkte ihr.
Vermutlich können Worte nur schwer beschreiben, warum diese Situation so unglaublich emotional für mich war. Es war mein Baby, das – als ob es inzwischen zur selbstverständlichsten Sache der Welt geworden war – realisierte, dass er nun wieder bei Mama war, er sich nun also von seinen liebgewonnen Fröschen verabschieden musste. Er tat dies ohne mein sonst so typisches „winke, winke“, das ihm den Abschied signalisierte. Ohne ein „Lass uns „tschüss“ sagen“… ohne ein vorheriges Winken seiner Erzieher.
Er alleine flog in meine Arme und wusste für sich, dass es nun Zeit war zu gehen. Ohne Quengeln, ohne Tränen. Er winkte!
Und auch wenn es mir niemand glauben wird: der Mats, der da so fröhlich in meine Arme flog, war nicht mehr der Mats, der morgens aus meinen Armen flog. Es war mein geliebter Mats, der innerhalb von nur 3 Stunden vom Baby zum Kleinkind wurde.

Es hatte sich nichts verändert. Nichts an seiner Größe, nichts an seiner Entwicklung, und doch, war etwas Entscheidendes hinzugekommen. Ein kleines Winken, das mich noch stolzer machte, als ich es zuvor eh schon war.


TAG #10, FR: 

Heute war ich besser ausgestattet, auf alles eingestellt. Wo ich gestern ja eher mit einer halben Stunde statt 3 Stunden gerechnet hatte, hätte ich mit Büchern und Laptop bewaffnet heute ohne Probleme 3 Stunden verbringen können.
Doch würde der 2. Tag ohne Uschi, seine Bezugsperson, ebenso gut verlaufen? Das Wetter war mies! Die Nacht war zähnchengeplagt! Die Aussichten waren schon einmal besser.
Aber um euch nicht länger auf die Schulter zu spannen: alles lief mehr als gut!
Heute war die Berichterstattung eine Kürzere. Vermutlich war es bereits zur Selbstverständlichkeit geworden, dass es bei Mats gut laufen würde. Und so wurde erneut gegessen… gemampft, so wie Mats aussah ;).

2 Wochen Eingewöhnung – 2 Wochen, die Mats Tag für Tag mehr zum Kita-Kind werden ließen.


Nun bin ich aber vor allem auch gespannt, wie es allen anderen #kitakids2016 so ergeht? Wie lief euer Start? Kam bereits der 1. Einbruch? Habt ihr euch als Mamis schon „eingewöhnt“… an die Kita, an eure neu gewonnene Stunde Freizeit, an euer Kita-Kind?
Bis Montag, ihr Lieben!
Habt ein schönes – kitafreies ;) – Wochenende


#MO&DI: Kita-Eingewöhnung OHNE Kita 

Wie soll denn das funktionieren, fragt ihr euch?

Die lieben Bakterien und Viren, die Mats dort letzte Woche wohl aufgeschnappt hat, haben uns somit ein Stück Kita mit nach Hause gebracht. Na danke auch!
Da wünsche ich uns allen noch ein kitafreies Wochenende und daraus wurde für uns nun offensichtlich mehr als nur das.
Die goldene Kita-Regel lautet: Fieber = kitafrei!
Ich frage mich zwar welche Eltern überhaupt zweifeln würden, aber nun ja, offenbar muss es manchen doch ganz deutlich gesagt werden, dass bei Fieber die Kita-Türen geschlossen bleiben.
Aber, wenn wir ehrlich sind, gehört das nun mal auch mit zur Eingewöhnung. Ich glaube es gibt kaum Kinder, die ganz verschont bleiben. 

Das Immunsystem dankt! 
Mama & Papa hingegen sind den Bakterien- und Viren-Kolonien der Kita keines Dankes verpflichtet - angesichts der böösen, böösen Nächte und dem weinerlichen kleinen Mats-Spatz, der so bitterlich leidet.

Aber Jammern bringt nichts, da müssen wir nun alle wohl oder übel durch. Der wohl bitterste Teil der Eingewöhnung beginnt demnach also außerhalb der Kita, wenn die bösen Erreger unsere Nächte einnehmen!
Übrigens sehe ich den Tagen nach der Krankheit dennoch positiv gegenüber. Was soll in der Zwischenzeit schon passieren, dass Mats mit einem Mal seine so gerne gesehene Uschi & all ihre Fröschlein nicht mehr sehen mag? Nun ja, eine Pause soll ja nie gut sein, aber wenn doch die Eingewöhnung zuvor so tadellos verlief?!

Eure Erfahrungen mit einer Unterbrechung der Eingewöhnung interessieren mich daher brennend!!
Auf Instagram in den Kommentaren oder hier, schreibt uns gerne wie es bei euch war als die bösen Kita-Viren Überhand nahmen.

Und damit einen schönen Abend & eine hoffentlich weniger fiebrige Nacht uns allen!

#MI&DO&FR: Der Kampf gegen die Kita-Bazillen geht in die 2. Runde 

Zugegebenermaßen können wir uns ja eigentlich ganz glücklich schätzen, da wie bisher - bis auf ein paar kleinere Erkältungen - von Kinder-Krankheiten verschont geblieben sind. Jetzt hat es Mats allerdings umso schlimmer erwischt!

Die Kita-Viren halten sich hartnäckig...
Unser Schatz hustet, fiebert und leidet so sehr, dass es einem selbst richtig weh tut. Und zu allem Übel melden sich jetzt auch noch die Zähnchen zu Wort!! Das darf doch wohl nicht wahr sein!! 10 1/2 Monate ließen sie uns warten und jetzt meinen sie allen Ernstes Mats auch noch damit quälen zu müssen? 

Wer bitteschön hat die denn jetzt bestellt?

Umso erleichterter bin ich, dass wir für den Kita-Einstieg so viel Zeit eingeplant haben. So war die Entscheidung klar, dass wir Mats diese Woche komplett zuhause lassen, um zu verhindern, dass er sich nicht richtig auskuriert und gleich wieder etwas einfängt, Außerdem ist er gerade jetzt so anhänglich, dass ein verfrühter Beginn sicherlich nicht gerade förderlich für seine weitere Eingewöhnung wäre. Ich möchte ihn dann wieder in die Kita geben, wenn ich mir sicher bin, dass er Spaß am Spielen und Lust auf andere Kinder hat und sich nicht die ganze Zeit über insgeheim seine Mami zurückwünscht... 

Und so haken wir Woche #3 der Kita-Eingewöhnung nun einfach mit einem groooßen Haken ab und freuen uns auf eine deutlich schönere 4. Woche, in der die Kita-Eingewöhnung dann auch hoffentlich wieder in der Kita selbst stattfindet...

Wie geht es denn allen anderen #kitakids2016 & #kigakids2016? Wir hoffen ihr konntet euch bisher vor den bösen Kita-Bazillen verstecken?! 

Bis Montag, ihr Lieben!!


TAG #11 aka TAG #1: Zurück auf Los und nochmal von vorne?! 

Unsere post-infektiöse Zeit ist angebrochen… Zeit, um in Phase 2 der Eingewöhnung zu starten. Sollte nun alles wieder von vorne losgehen? Wie würde Mats nach all der Mama-Zeit nun auf die Mama-Trennung reagieren? So locker wie ich zuvor damit umging, so angespannt, war ich nun…. Zu nah war da noch die Erinnerung an den so kranken, leidenden, kleinen Mats, der nun 10 Tage lang zurück im absoluten Baby-Modus war.

Und so kam es dann auch, dass Mats bei der Ankunft zum allerersten Mal NICHT direkt zu seiner Bezugserzieherin fliegen wollte. 
Mama wartete also geduldig bis er sich eingefunden hatte. Nach einigen Minuten war er dann aber so in sein Spiel vertieft, dass die Verabschiedung eher beiläufig verlief. Und doch sollte ich „sicherheitshalber“ lieber einmal im Elternzimmer warten.

Nach 10 Tagen Pause begannen wir also nicht bei 0, aber wollten Mats auch nicht gleich zu viel zumuten, sodass nach etwa 1 ½ Stunden Spielens Schluss war. Erleichterung pur, dass wir die Rückspultaste nicht allzu lange gedrückt halten mussten, und Mats sich nach seiner ersten Skepsis schnell wieder einfand.

TAG #12 aka TAG #2: Back to Kita-life... 

An Tag 2 gingen wir zurück zum Stand vor Mats Krankheit:

Kurze Verabschiedung – ab mit Mama in den Elternraum („sicherheitshalber…“ ) – 3 Stunden: Spielen, Singen, Morgenkreis, Sandkasten… und nicht zu vergessen: Essen! Wie immer die doppelte Portion… hach, wie schön, dass wir unseren Mats zurück haben ;).

Geschwächt von den „kranken Tagen“, an denen er es gewohnt war, viel und lange zu schlafen, fehlte ihm heute allerdings wohl offenkundig eine Mütze Schlaf, da er ungewohnt quengelig war. Ab morgen sollte daher ein Vormittagsschläfchen eingelegt werden. Beim Tür-und-Angel-Gespräch warnte ich Uschi vorsichtig vor, dass Schlafen und Mats nicht immer gute Freunde waren…  

TAG #13 aka TAG #3: SCHLAFEN... zum Ersten!  

Optimistisch blickte Uschi dem Vormittagsschläfchen entgegen. Ich, etwas weniger optimistisch!
Beim Abholen stand mir eine sichtlich geplättete Erzieherin gegenüber, die ein wenig ihres Optimismus verloren hatte...

Zwei Mal hatte sie es probiert Mats hinzulegen. „Er war wirklich sehr sehr müde, doch im Schlafraum angekommen, war die Müdigkeit verflogen und er wehrte sich mit Händen und Füßen gegen das Schlafenlegen….“

Da war es also… das erste Weinen! 
Uschi betonte zwar, dass er nicht wirklich weinte, sich eher beschwerte („Es flossen keine Tränen…“) und doch war es ein komisches Gefühl zu hören, dass er "weinte".
Der Versuch des Kita-Schläfchens hatte jedoch auch für unseren Nachtschlaf Auswirkungen: Mats war wohl so verunsichert, dass er auch abends unbedingt seine Mami bei sich haben musste. 1 ½ Stunden versuchte ich vergeblich Mats zum Schlafen zu bewegen… wir endeten schließlich gemeinsam auf der Couch, Mats auf meinem Arm „wie zu alten Zeiten“.

Hach, so schön wie bisher alles klappte, so sehr beschäftigt ihn wohl unbewusst doch alles, was er den Tag über Neues in der Kita erlebt. Drückt uns die Daumen, dass der 2. Schlafversuch nächste Woche etwas besser klappt! Habt ihr denn vielleicht Tipps für uns? Und nun ein schönes laaaanges Wochenende!! <3

TAG #14: SCHLAFEN... zum Zweiten! 

Die Checkliste einer jeden Kita-Eingewöhnung besteht vermutlich aus folgenden Dingen:

- dort spielen, singem & Co... OHNE Mama & nur mit einer kurzen Verabschiedung [CHECK!]
- dort essen [CHECK, CHECK... zwei volle Teller = zwei ganze Haken ;)]
- dort trinken [CHECK!]
- dort schlafen...
- dort mehr als nur eine Pipi-Windel produzieren...

Ihr Lieben, wie ihr seht, fehlen uns zur kompletten Eingewöhnung noch die letzten beiden Punkte. Diese Woche stand daher ganz im Zeichen des Schlafens... sowohl in der Kita, als auch zuhause.

Denn wie schon letzte Woche war Mats auch diese Woche abends nur schwer zu bändigen, was sicherlich an der riesigen Menge an neuen Eindrücken lag, die er tagtäglich mit nach Hause brachte. 

Nach dem verpatzten ersten Schlafversuch, folgte am Montag direkt der nächste. Doch auch an diesem Tag sollte es lediglich beim Versuch bleiben. Und doch war ein kleiner Fortschritt zu sehen: Mats beschwerte sich nur kurz und es flossen keine Tränen. Allerdings turnte er so wild im Bett herum, dass es schnell offensichtlich wurde, dass dies so nicht klappen würde...

TAG #15: SCHLAFEN... zum Dritten!

Pünktlich zur Abholzeit betrat ich die Kita... doch niemand war in der Frösche-Gruppe. Wo waren sie nur alle? Kurz darauf bat mich eine Kollegin der anderen Gruppe kurz im Elternraum zu warten.

Eine Minute später begrüßte mich Uschi freudestrahlend und war völlig außer sich:

"Er schläft!!!"

Wie sehr sie sich für uns, für Mats, freute, zeigte mir erneut mit welcher Leidenschaft sie ihren Beruf ausübte und dass sie die perfekte Bezugsperson für Mats war: sie beaufsichtigte ihn nicht nur, sie kümmerte sich um ihn, er lag ihr am Herzen... all das, was man sich als Mama wünscht.

Und so erzählten wir noch eine Weile und schließlich wartete ich... und wartete.... und wartete....

Ganze 45 Minuten schlief er während seines ersten Nickerchens in der Kita!!
Ich war erneut so stolz auf meinen kleinen Mats. Stolz darauf, dass er sich bereits jetzt so wohl fühlte, dass er Uschi vertraute, loslassen konnte...

TAG #16: SCHLAFEN... zum Vierten!

Aber, sollte dies womöglich nur eine Ausnahme bleiben?

NEIN!! Bereits am nächsten Tag schlief er etwa 1 Stunde in der Kita.... am Tag darauf schon 1 Stunde 20 Minuten.

Hiermit erkläre ich daher unser Kita-Eingewöhnungs-Tagebuch als beendet!
....und die volle Windel klammern wir bei unserem Heimscheißerle einfach mal ein ;).


Auch euch Lieben wünsche ich eine ganz wunderbare Kita-Zeit! 

Noch mehr Berichte der Kita-Eingewöhnung unserer #kitakids2016 findet ihr auch bei...

Zicklein & Böckchen

Juli näht




Die Spielzeugflatrate im Test (#meinespielzeugkiste)

Danke für 20 wunderbare Mama-Minuten @meinespielzeugkiste <3


Beim Kita-Infogespräch wurde ich gefragt, was aktuell Mats Lieblingsspielzeug sei. Stille! Auf alle Fragen hatte ich prompt eine Antwort und nun wusste ich allen Ernstes nicht mit was sich Mats auch mal eine Weile alleine beschäftigen kann.Ja! Alle Nicht-Spielzeuge ausgeschlossen #unddakönnteicheuchsoeinigesnennen, bleiben da ehrlich gesagt nur ...ähm... na was denn? Die Spielzeuge werden kurz begutachtet, die Kiste wird aus- und wieder eingeräumt  und dann wars das auch schon und die freudige Spielphase geht über in eine noch freudigere Kletter- und Krabbelphase #unddaswarsdannauchschonmitdemPäuschenfürMama.

...außer natürlich die Spielzeuge sind NEU!! 
Da wir zum Einen unser Geld lieber für schöne Familienausflüge & gemeinsame Momente ausgeben möchten und uns geschworen haben, wir legen uns KEINEN riesigen Spielzeugberg zu, der nach spätestens 4 Wochen eh wieder out ist, haben wir uns nun fürs Testen der #meinespielzeugkiste entschieden. Für uns die praktischste und nachhaltigste Lösung und beim Monatsbeitrag, der so viel kostet wie EIN Spielzeug auf Dauer sicherlich auch die kostengünstigste. In der heutigen Wergwerfgesellschaft, ein tolles Konzept,das wir sehr gerne unterstützen möchten!!



Wollt auch ihr 20 Mama-Minuten täglich einen Monat lang und das  kostenlos?!

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Kleiner Tipp: selbst wenn ihr nicht zufrieden sein solltet, könnt ihr trotzdem ganz unverbindlich testen: einfach innerhalb des ersten Monats, solltet ihr keine Lust auf ein Abo haben, den Button "Abonnement kündigen" anwählen und schon habt ihr einen Monat, in dem ihr die Spielzeugflatrate absolut kostenlos testen könnt. Für alle anderen ist mit dem Code der 1. Monat gratis, was ja ebenfalls eine tolle Möglichkeit ist.

Also, ausprobieren, Meinung bilden & danach entscheiden!

Übrigens gibts die Spielzeugkiste auch als Geschenk!! Und glaubt mir: ich war der gern gesehenste Gast auf einem Kindergeburtstag kürzlich, als ich mit einer sagenhaften Riesenkiste voller Spielzeuge ankam... Nachmachen absolut empfohlen! ;)

Habts schön, ihr Lieben

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